Hat Intelligenz etwas mit Glück zu tun?


Gedacht
16 Mai, 2008, 6:16
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Immer noch hängt mein Herz voller schmerzlicher Erinnerungen. Heute vor einem Jahr war ich wohl die traurigste und glücklichste Person der Welt. Ich hatte dich gewonnen, und musste dich loslassen. Aber ich konnte es, denn ich wusste wir würden uns wiedersehen.

Ich erinnere mich, heute vor einem Jahr…

„Überaus wunderbar, wie es ein Mensch schafft, in 3 Tagen, 2 Nächten, 50 Stunden das zu geben, was andere in ~ 4 Jahren fast nie gegeben haben und nie erwidern konnten. Längst verloren geglaubte Gefühle wurden wieder erweckt. Das Glück durchströmt warm den Körper und setzt Emotionen frei, die ungehindert über einen hereinbrechen. Entgegen allen Vermutungen (vielleicht auch Hoffnungen?!), Gefühle mittels Realität im Keim ersticken zu können, sind diese innerhalb von 50 Stunden so groß, so präsent, so überwältigend geworden wie schon sehr lange Zeit nicht mehr. Der Körper, durchaus gewillt aber viel zu schwach sich zu wehren, wird von der kraftvollen Woge der Empfindungen mitgerissen…

Jede Minute, jede Sekunde war so wertvoll, so ganz und gar harmonisch, dass es sich anfühlte als ob man sein Gegenüber schon ewig kennt. Als ob es eben diese Person ist, die man sein ganzes Leben vermisst hat. Wie so oft in solchen Momenten schien die Zeit es viel zu eilig zu haben. Einen wunderbaren Menschen möchte man nicht mehr gehen lassen, aus Angst man verliert wieder, was man gerade erst gewann. Aber man muss sich verabschieden, um sich auf ein Wiedersehen freuen zu können…“

Es ist schön, wenn man so viel gewinnt, ohne einen Einsatz gemacht zu haben. Doch umso schmerzlicher ist es, dies alles wieder zu verlieren, obwohl man so viel Liebe, Schweiß, Blut und Emotionen darin investiert hat, um es wachsen zu sehen.

Was ist denn aber nun, wenn dieser geliebte Mensch sich selbst aus deinem Herzen brutal herausreisst? Was passiert mit der Wunde, dieser Leere in deiner Seele, die bleibt, weil eben diese Person sie mal ausgefüllt hat? Ich habe Angst, dass ich vielleicht nie wieder eine Person in eben dieses Loch einbetten kann, zu langsam heilt die Wunde, zu oft reisst man sie selbst wieder auf… Was bleibt sind Traurigkeit, Verzweiflung, Erinnerungen an gemeinsame Zeit, die verblassen wie alte Fotos, Einsamkeit und der Wunsch, die Sehnsucht nach diesem ganz speziellen Gefühl, dass du vermitteln konntest.


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